Cigdem Toprak

Angemessen gekleidet: Burqa, Niqab, Hijab.

Jan
09

Eine aktuelle Studie des Social Research Instituts der University of Michigan fragte die mehrheitlich muslimische Bevölkerung in Tunisien, Ägypten, Irak, Pakistan, Saudi-Arabien, Libanon und Türkei, welche Kleidungsform für Frauen in der Öffentlichkeit angemessen sei.

Im Durchschnitt wird die weiße Kopfbedeckung (Nr.4), die Haare und Ohren bedeckt, der Burqa, Niqab, Tschador und dem unkonventionellem Tragen sowie keiner Kopfbedeckung vorgezogen. Dass Frauen auch ohne jegliche Bedeckung in der Öffenklichkeit angemessen gekleidet seien, diese Auffassung teilen 32 % der Türken, 15 % der Bevölkerung in Tunesien und 49 % der Libanesen. Die Haltung, dass Frauen in der Lage sein sollten, selbst über ihre angemessene Kleidung zu entscheiden, besitzen 56 % der Tunesier, 52 % der Türken und 49 % der Libanesen.

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One Response to Angemessen gekleidet: Burqa, Niqab, Hijab.

  1. Dazu paßt ein längerer Text einer jungen Muslimin:

    http://pamelageller.com/pakistani-british-muslima-describes-leaving-islam-desperately-seeking-paradise/

    Pakistani-British Woman Describes Leaving Islam: ‘Islam Is Always [An Ideological Force] Superior To Culture, No Matter How Much Muslims Argue That Islam Enriches Culture; Islam Acted As A Deterrent To Me Immersing Myself In My Indian Roots’
    MEMRI, January 11, 2014

    “I Had Stopped Wearing The headscarf… I Thought To Myself, How Extremist Is Allah That Showing One’s Hair To An ‘Unrelated Man’ Is Akin To Disbelief?”; “I Became Disillusioned With Islam; Its Pakistani Form Was Too Bland… Its ‘Koran-And-Hadith-Only’ Form Was Obviously Too Extreme, Its Traditional Form Was About Living In The Antiquity”
    .
    “When Someone Does Try To Bring About A Liberal Interpretation [Of Islam], They Are Often Accused Of Blasphemy And Apostasy; This Is Not A New Thing, And Has Manifested Itself Throughout The History Of The Islamicate”

    Ich hatte zunächst einen sehr zynischen Kommentar geschrieben, über die Zukunft, die uns aufgrund der zunehmenden Islamisierung Deutschlands und Europas bevorsteht, bzw. die gerade in vollem Gange ist.
    Unsere westliche Gesellschaft hat das Interesse an seinen konstituierenden Werten verloren und ist innerlich leer geworden. Das erkennt man auch an der schrill übersteigerten ‚Willkommenskultur‘.
    Für unsere Gutmenschen sind unsere Länder nichts als leere Behälter, die sehnlichst darauf warten gefüllt zu werden, mit den Ankömmlingen aus der Ferne. Sie degradieren sich selber zum Portier an der Hoteltür, oder schlimmer noch, zur Fußmatte, an der die Neuankömmlinge ihre Füße abtreten.
    Schwarz-weiß unterscheiden sie zwischen ‚uns‘ und den ‚anderen‘. Jeder, der den Versuch unternimmt zu ergründen, wer diese ‚anderen‘ sind, wird schnappartig als xenophob und rechtsradikal abgeurteilt, ganz gleich wie differenziert und sachlich die Frage oder Kritik. Fast nie wird auf das Gesagte eingegangen, sondern mittels moralischer Aburteilung der Kritisierte selber als ‚islamophob‘, also als Kranker abgeurteilt und mundtot gemacht.
    Dabei ist ein Großteil der Bevölkerung gar nicht ‚islamophob‘, sondern unvoreingenommen, wie der Alltag zeigt. Im besten oder im schlimmsten Fall (das bleibt jedem selbst überlassen) einfach gleichgültig.
    Diese seltsame Leere und den Selbsthaß nützen die radikalen Muslime mit eiserner Konsequenz aus. Sie verachten diese Schwäche. Zurecht, wie ich meine. Mit brutaler Gewalt und geradezu zelebrierter Unzivilisiertheit schüchtern sie alle ein. Und morden jeden, der sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzt. Sie morden auch die modernen Muslime, die ihren Glauben von der oktroyierten Starre loslösen suchen.
    Ich wünschte mir, wir alle würden uns von dieser Angst lösen. Denn früher oder später werden wir so stark in die Ecke gedrängt werden, daß wir es sowieso tun werden müssen.
    Ich wünsche mir, daß unsere westliche Gesellschaft sich auf die von unseren Vätern und Müttern erkämpfte Werte besinnen und diese weiterentwickeln. Und sie selbstbewußt gegen die Barbarei verteidigen.
    Ich wünsche mir, daß die modernen, denkenden Muslime stärker aufbegehren und ihren Glauben weiterentwickeln, Richtung Humanität und Nächstenliebe. Selbstbestimmung und Redlichkeit.
    Allein, ich kann bis auf wenige Ausnahmen wie Deinen Blog hier, wenig davon erkennen.

    In Deinem Aufsatz „Warum ich keine Islamkritikerin bin“ schreibst Du u.a. folgendes:

    „Um aber den Islam kritisieren zu können, müsste ich mich theologisch und damit wissenschaftlich mit dem Islam als Religion auseinandersetzen und dabei auch Vergleiche zu den anderen zwei großen Weltreligionen wie das Christen- und Judentum ziehen können. Allein der Koran als Grundlage für Interpretationen über den Islam reichen allerdings nicht aus, denn den Koran zu verstehen und zu interpretieren erfordert eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit historischen und kulturellen Aspekten des Islams und auch seinen vielen Varianten in seiner Praxis.
    Den öffentlichen Fokus auf den Islam als Ursache der Integrationsprobleme zu legen, erschwert die Aufklärungsarbeit, die ich eigentlich leisten möchte“ Der Islam sei zu vielfältig.

    Dem stimme ich nicht überein. Meiner Meinung nach ist es ausschließlich der Islam, der die Entwicklung der Gesellschaften eingefroren hat auf den Stand von vor 1400 Jahre. Seitdem ist nichts geschehen. Nichts. Wer den Stand der muslimischen Kultur sehen möchte, der blicke nach Syrien, Iran, Gaza, in die „Westbank“ (in Wahrheit Judäa und Samaria) usw. Der schaue sich Deine obigen Bilder an.
    Ich weise auch das Argument zurück, der Islam sei gleichwertig mit dem Christen- oder gar Judentum, und man müsse theologisch gebildet sein, um ihn begreifen zu können.
    Ich habe den Koran mehrfach und intensiv gelesen und setze mich seit Jahren mit dem ‚Arab Mind‘ auseinander, mit seinen Werten und Ansichten.
    Den Koran habe ich sowohl in modernen (meiner Meinung nach schöngeschriebenen) Übersetzungen gelesen, als auch Ausgaben aus dem 19. Jhdt. studiert.
    Mein Urteil wird jeden gläubigen Muslim schmerzen und sicher auch verletzen.
    Dieses Buch ist in meinen Augen erschreckend flach, bar jeglicher intellektueller Substanz. Angefüllt mit Haß und ungefähr 180 imperativen Mordaufrufen. Es gibt so gut wie nichts, was man Beweisführung nennen könnte, denn es strotzt vor Tautologien.
    Ich persönlich bin der Meinung, daß es sich um eine Haßpropaganda handelt eines kriminellen Bandenführers und Kinderschänders (Aisha, die 800 eigenhändigen Köpfungen Mohammeds der Juden von Khaybar, usw.). Er hüllte es in ein dünnes religiöses Mäntelchen, wobei das meiste aus der Bibel geklaut wurde. Und das auch oft noch falsch und verdreht. Und verkaufte es seiner Anhängerschaft als Religion, die seitdem die Welt mit ihren Raubzügen und Morden terrorisiert. 270 Millionen Tote hat der Islam bis heute gefordert. 100000 Christen sterben jährlich.

    Wer sich nur ein wenig mit der arabischen „Ehre- und Scham“-Mentalität auseinandergesetzt hat, der begreift recht schnell, daß Dialog und Entgegenkommen kontraproduktiv sind, da als Schwäche ausgelegt.

    Die einzige Möglichkeit sehe ich persönlich darin, positive Kräfte wie Dich zu stärken und den Radikalen mit der einzigen Sprache die sie verstehen, nämlich nackter Gewalt, zu entgegnen. So, wie es das ägyptische Militär mit den Muslimbrüdern vorgemacht hat. Dann käme, nach einer kurzen, sehr brutalen Zeit des Krieges, Ruhe ein. Nennt es meinetwegen Grabesruhe.

    Leider werdet ihr völlig ignoriert und marginalisiert. Obama ist in meinen Augen ein hemmungsloser Heuchler und Lügner, denn er ist allen säkularen Muslimen in den Rücken gefallen und hat sie verraten. Das Geschlachte des sog. Arabischen Frühlings geht zu einem großen Teil auf sein Konto.

    Aus diesen Gründen mache ich mir wenige Hoffnungen, daß Ihr den Islam auf absehbare Zeit reformieren könnt. Denn die Gruppe der Barbaren ist zu übermächtig und die westliche Welt läßt Euch feige im Stich, weil sie die Auseinandersetzung scheut.

    Und ich selber glaube, daß es am Islam auch nicht viel zu reformieren gibt. Denn nimmt man den Haß auf die Juden und übrigen Andersgläubigen heraus, bleibt bis auf die Trümmer und den Staub der Toten so gut wie nichts mehr von ihm übrig.

    Hoffnungslos bin ich aber nicht, wenn ich sehe, mit was für einer Liebe und Hingabe Ihr Euch an das unmöglich Erscheinende wagt. Ihr seid gebildet und eloquent. Manchmal sogar unverschämt gutaussehend und gekleidet wie Du 😉
    Muslimen wie Euch traue ich zwar nicht zu den Islam zu reformieren – ihn aber neu zu erfinden sehr wohl. Wie wunderbar könnte das bloß sein!
    Wo immer wir können und wo es von Euch gewollt sein wird, dann werden Nichtmuslime wie ich, (und weitaus gebildetere als ich), Euch mit dem gleichen Enthusiasmus folgen und unterstützen.
    Denn Menschen wie Du lieben das Leben.
    Danke an alle, die mir beim Lesen bis hierhin gefolgt sind.

    Sven

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