Offener Brief an Thilo Sarrazin

 Sehr geehrter Herr Sarrazin,

bestürzt habe ich als Bürger/in mit alevitischen Wurzeln erfahren, dass das Cem-Haus „Kulturzentrum anatolischer Aleviten e.V.“ in Berlin-Kreuzberg Sie im Rahmen ihrer Dreharbeiten mit dem „Aspekte“-Team vom ZDF mit den Worten “Hau ab!” ausgepfiffen und Sie nicht in das Gemeindehaus eingelassen hat.
Ob ich nun Ihre Thesen aus ihrem Buch teile oder mich von ihnen diskriminiert und herabwürdigt fühle, ist hier zunächst belanglos. Die Personen, die im Namen der Alevitischen Gemeinde Berlin und diejenigen, die „Hau ab!“ rufen, haben sich Ihnen gegenüber falsch und aus der Sicht der friedliebenden Aleviten nicht freundlich verhalten. Diese Form des Protests ist aus unserer Sicht unmenschlich und wird als solches nicht hingenommen.
Die Alevitische Lehre erzieht ihre Anhänger zu Liebe gegenüber Mensch und Natur, Humanismus und Toleranz auf. Es ist das autonome Recht der Alevitischen Gemeinde in Berlin, wenn sie Sie in ihren Räumen nicht haben wollen, obwohl auch dies nicht dem Alevitischen Glauben eigen ist. Das gibt ihnen allerdings kein Recht, ihren Argumenten beleidigende Worte hinzuzufügen.

Wir befürchten, dass durch diese emotionale Reaktion auf Ihre Person und Ihre wissenschaftlichen Thesen über Muslime und ihre Integration in Deutschland, die Alevitische Bevölkerung in Deutschland in ein falsches Licht gerückt wird.

Daher möchten wir uns hiermit öffentlich von dem Verhalten unserer Glaubensgenossen distanzieren. Die beleidigenden Worte an Sie tun uns leid. Wir bitten Sie, den Dialog mit den in Deutschland lebenden Migranten nicht aufzugeben. Nur mit Gesprächen im Dialog und gegenseitigen Argumenten können wir unsere Probleme in Deutschland lösen. Solche inhaltlosen Parolen bringen uns nicht weiter und werden dem Alevitentum und ihren Anhängern nicht gerecht.

Humanistische Grüße,
Eser Polat (Rechtsvorstand der Alevitischen Gemeinde Deutschlands und Mitglied des Bayerischen FDP Landesvorstandes)
Sait Icboyun (Vorsitzender des Fachforum Migration der SPD Augsburg und Vorstand der Alevitischen Hochschulgemeinde Augsburg)
Engin Sanli (Vorsitzender der Alevitischen Hochschulgemeinde Augsburg e.V,)
Ali Yildiz (Sprecher des Christlich-Alevitischen Freundeskreises der CDU)
Cigdem Toprak
Tayfun Gücer
Kemal Abuska

Manolya Yalcin
Fatma Dündar
Derya Bas
Can Sener
Gonca Sener

Sengül Öktem
Aysin Soydan
Deniz Turhan
Diren Erdogan
Yasemin Karakas
Salman Niwrad

135 Comments

  1. Vielen Dank für diese Klarstellung zum richtigen Verhalten in einer Demokratie. Darauf kann man eine gute Gesellschaft für alle aufbauen.

  2. Liebe Cigdem,

    basierend auf der Grundideologie und des Selbstverständnisses der alevitischen Glaubensgemeinschaft kann ich deine Meinung zum Sarrazin-Besuch gut nachvollziehen. Schließlich soll der/die AlevitIn bedingungslos seinen Nächsten ehren und lieben/schätzen.

    Jedoch glaube ich das die alevitische Gemeinde urdemokratisch gehandelt hat. Sarrazin wurde nicht boykottiert weil er Deutscher ist oder einfach nur eine anderen Meinung hat. Er wurde nicht toleriert weil er ein Rassist und Neo-Darwinist ist. Beide Eigenschaften sind Aspekte einer absolut undemokratischen und ideologisch höchst fragwürdigen Einstellung, welche mit einem demokratischen Grundgedanken nicht zu vereinen sind. Insofern möchte ich nicht nur die alevitische Gemeinde beglückwünschen, sondern alle Kreuzberger (migrantisch, deutsch und aus jeder Schicht), die ihren Beitrag zur Erhaltung einer demokratisch-humanistischen Grundstimmung in ihrem Kiez beigetragen haben.
    Letztendlich ist alles eine Frage der Perspektive. Die Wahrnehmung solcher Ereignisse ist stark medial beeinflusst und stellt eine fundamentalen, undemokratischen Steuerungseingriff dar. Dazu muss man bemerken, dass “die Journalistin” Frau Balci es immer gut verstanden hat populäre Medienmeinungen für sich zu instrumentalisieren…ganz besonders offensichtlich in diesem Fall, da sie der alevitischen Gemeinde unter Vortäuschung falscher Tatsachen einen Drehtermin abgerungen hat, um dann plötzlich mit Sarrazin anzutanzen. Das ist kein fairer und vor allem höchst intransparenter Stil. Diese Inszenierung der Aspekte Sendung ist entwürdigend für die Betroffenen und beschämend für die öffentlich rechtlichen Sender.

    Lieben und solidarischen Gruß

    Orkan Özdemir, Genosse aus Schöneberg

  3. Lesen Sie einmal diesen Artikel:

    http://www.pi-news.net/2011/07/was-machte-dirk-stegemann-bei-den-aleviten/#more-201399

    Hinter der Aktion der alevitischen Gemeinde steckt wohl der Linksextremist Dirk Stegemann.

    Auf seinem Blog (http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/2011/07/12/sarrazin-bei-alevitischer-gemeinde-berlin-unerwuenscht/) schreibt der mittlerweile sehr bekannte Faschist:

    “Der Eintritt jedoch blieb ihm auch weiterhin nicht nur durch den Beschluss verwehrt, sondern auch durch die etwa 50 Protestierenden darunter neben Mitgliedern der Alevitischen Gemeinde auch Vetreter_innen von antirassistischen Gruppierungen sowie aus Partei- und Gewerkschaftsstrukturen.”

    Dass das letzte Posting von “Orkan Özdemir, Genosse (!) aus Schöneberg” stammt weist in die gleiche Richtung.

    Bei den Beiträgen, die hier im Blog unter dem Namen Erol Bulut (das ist der Name eines Fußballspielers) und Mehmet gepostet werden, kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass sie auch von Stegemann sind. Jedenfalls ist der Stil der Beiträge sehr ähnlich zu dem auf Stegemanns Blog.

    Dieser Verdacht wurde schon häufig in Blogs geäußert. Denn jedes Mal, wenn Stegemanns Aktionen in Blogs kommentiert werden, tauchen Schreiber mit allgemein bekannten türkischen Namen (Mehmet) oder leicht recherchierbaren türkischen Namen (hier eines Fußballspielers) auf, die bewusst die Stimmung aufheizen.

    Falls die Vermutungen stimmen, hätte dieser Verfassungsfeind sein Ziel wieder einmal erreicht. Viele beginnen die Aleviten (natürlich ganz pauschal – zum Kotzen!) für diese Aktion zu verachten und treiben sie damit Hetzern wie Stegemann geradezu in die Arme.

    Ich habe sehr viele alvitische Freunde. Sie alle waren sprachlos, als sie das Vidoe gesehen haben. Die, die Sarazzins Buch gelesen haben, stimmen ihm auch inhaltlich zu (die anderen enthalten sich bislang einer Meinung). Dies sicherlich umso mehr, als viele von ihnen selbst Verfolgung und Unterdrückung durch Muslime erleben mussten.

    Daher hoffe ich sehr, dass das Bild der alevitischen Gemeinde künftig wieder von Menschen wie den Unterzeichner des obigen Schreibens geprägt wird. Sie vertreten das Menschenbild der Aleviten. Stegemann und seine Schlägetrupps ganz sicher nicht.

  4. Werter Herr Özdemir,
    Kommentare wie der ihrige lassen mich schier fassungslos zurück.
    Die sture Unbelehrbarkeit, mit der Sie behaupten, dass Herr Sarrazin ein Rassist und Neo-Darwinist sei, mit einer undemokratischen und höchst fragwürdigen Einstellung, die mit demokratischen Grundgedanken nicht zu vereinen ist, ist eine Unverschämtheit.
    In seinem Buch finden Sie keinerlei Beweise für ihre krude These. Das wüssten Sie, wenn Sie das Buch gelesen hätten. Aber Sie besaßen ja noch nicht einmal die Höflichkeit, sich mit der Materie vertraut zu machen, bevor Sie eine derartige Bewertung an die Öffentlichkeit brachten.
    Dann noch ihr Versuch, diese peinliche Posse zum Sieg des Humanismus umzulügen. Die Pöbler haben die demokratisch-humanistische Grundstimmung des Kiezes mit Füßen getreten.

    Frau Balci ist eine renommierte Journalistin. Die Journalistin in Anführungszeichen zu setzen, ist eine Frechheit. Und der Versuch, Frau Balci zum Sündenbock zu stempeln, ist perfide. Von „Vortäuschung falscher Tatsachen“ kann überhaupt keine Rede sein. Herr Özdemir, Ihre Darstellung ist glatt gelogen. Das war kein Blind Date. Die alevitische Gemeinde wusste sehr wohl, dass Herr Sarrazin kommt. Was auch schon durch die Stellungnahme der alevitischen Gemeinde, leicht zu beweisen ist.
    Sture Unbelehrbarkeit, Faktenresistenz und fahrlässigster Umgang mit der Wahrheit im Dienste politischer Agitation.
    Wie gesagt, dass macht mich schier fassungslos.
    Und der Treppenwitz ist, Sie halten sich wahrscheinlich noch für einen besseren Menschen.

  5. Günter Beckstein wurde vor einigen Jahren ähnlich aus dem “demokratischen” Berlin-Kreuzberg verjagt.(Google: Kreuzberg Beckstein)
    Das “urdemokratische” hat dort also offensichtlich Tradition. Als Nächstes kommt dann Bücherverbot und Bücherverbrennungen.

  6. Sehr geehrte Frau Toprak,
    ich respektiere wirklich die von Ihnen artikulierte Meinung. In der liberalen Grundhaltung trennt Sie und mich, einem höchst liberal denkenden jüdischen Christen wahrscheinlich wenig. Wir wollen als liberal-religiöse Menschen Freiheit, Toleranz, Mitmenschlichkeit, Demokratie und ein bisschen weniger Ignoranz, auch religiöse religiöse Ignoranz in einer weltoffenen Stadt Berlin.
    Daher nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich meiner Meinung den folgenden Ausdruck gebe: Dieses Statement oder “Offene Brief” ist wirklich reichlich naiv und in einem schlechten Sinne “gutmenschlich”. Sarrazin und Buschkowski sind nicht harmlos. Es muß einfach jedem klar sein, dass sie diejenigen hinter sich scharen, welche das Gesochse rausschmeißen wollen. Jeden, der Ihnen nicht passt. Ich habe daher volles Verständnis dafür, dass sich der alevitischen Gemeinde die Gegner des Besuches durchsetzten. Sie deswegen ins Zwielicht zu stellen, wie Sie es getan haben, ist nicht fair und zeugt nicht von einer besonderen, einer wünschenswerten Diskurs-Kultur.
    Vor allem aber: Sarrazin zum Opfer stilisieren, die alevitischen Wortführer hingegen zu Tätern, ist nicht klug. Mit der Wirklichkeit hat dies rein gar nichts zu tun.
    Freundlich grüßt Heribert Süttmann

  7. Peinlich, dass ihr versucht auf der Sarrazin-Welle zu reiten und einen öffentlichen Konflikt zu euren Berliner Glaubensbrüdern und Schwestern zu inszenieren. Ihr solltet euch schämen und lieber zweimal Nachdenken. Einem Berufsrassisten, der auf Kosten humanistischer Werte Menschen ihre Würde abspricht, kann man von seinem Weltbild auch durch Dialog nicht abringen. So habt ihr euch aber vielleicht einen Platz in seinem Nachfolge Pamphlet verschafft 😉

  8. @Fassungsloser

    Frau Balci ist eine renommierte Journalistin. Die Journalistin in Anführungszeichen zu setzen, ist eine Frechheit.

    Orkan Özdemir ist witzigerweise bei der Berliner SPD für die Integration mitverantwortlich. – Nach seiner peinlichen kommentarischen Nachricht kann man sich leicht vorstellen, wie der gute Mann integrativ wirken wird in Berlin, lol.

  9. Linkspartei und SPD-Linke finden es nicht zu schäbig, Migranten als Proletariats-Ersatz einzuspannen, um ihre maßlose Entäuschung von der historischen deutschen Arbeiterschaft zu lindern.

    Zynische Linksradikale nannten das mal “Randgruppenstrategie” und sie scheuten sich nicht, sich mit solch einem Irrsinn bis in einen mörderischen Terrorismus zu steigern. Wer einfach nur normal ist, aber vielleicht nur einen Funken anders aussieht, kann es echt schon nicht leicht haben, mit so manchen linksfossilen Bestandteilen der deutschen Gesellschaft.

  10. Ich würde mich schlapplachen, wenn es nicht so traurig wäre.
    Die vermeintlich “Guten” erklären kurzerhand jeden, der nicht ganz genauso will wie sie zum “Gottseibeiuns” oder halt einfach mal Sarrazins Thesen bzw. Referenzen kategorisch für falsch, aufgrund von Aussagen von “Fachleuten”, wie Herr Erol Bulut und dann ist alles gut.

    Es ist genau diese abgrundtiefe Unehrlichkeit, diese völlige Wahrheitsunfähigkeit, evtl. sollte man dafür sogar eine Klassifizierung nach ECD 10 schaffen, die mich nach gut 25 Jahren oder mehr vom “links sein” weggetrieben hat.
    Es gibt wirklich fast nichts Unehrlicheres, Kritikunfähigeres bis zur Wahrheitsunfähigkeit auf der Welt als religiöse Fanatiker und Linksgutniks.
    Es gibt für mich kaum noch Zweifel, das “Links” in der Masse in punkto Dummheit der Anhänger, Intoleranz und Realitätsferne “Braun” mindestens eingeholt hat.

  11. +++Wir befürchten, dass durch diese emotionale Reaktion auf Ihre Person und Ihre wissenschaftlichen Thesen über Muslime und ihre Integration in Deutschland, die Alevitische Bevölkerung in Deutschland in ein falsches Licht gerückt wird.+++

    Richtig, das haben sie geschafft. Ich war bisher immer positiv den Aleviten gegenüber eingestellt. Das hat sich mit dieser Nummer schlagartig geändert.

    +++Ansgar Drücker: Schade, dass Thilo Sarrazin es nun auch noch schafft, die Aleviten gegeneinander aufzubringen.+++

    Na wie schön, wie man doch immer wieder dem Opfer die Schuld in die Schuhe schieben kann, was? Wer hat denn diese Aleviten bitte gezwungen, sich wie der letzte Dreck aufzuführen? Ich wette, keiner von denen (Sie eingeschlossen) hat das Buch gelesen, sonst wüssten sie nämlich, dass von ihnen gar nicht die Rede war. Oder vielleicht doch? Das Benehmen lässt es vermuten.

    +++Die Aleviten von denen in dem Blogeintrag die Rede ist, wurden mit Lügen gegen Thilo Sarrazin aufgehetzt+++

    Aha. Aleviten können also nicht selber denken? Sind nicht in der Lage, sich ein Buch zu besorgen, es zu lesen und festzustellen, was wirklich drin steht (nämlich nichts als eine geballte Sammlung von ausgewerteten Statistiken, wie es ein Statistiker eben so macht – staubtrocken und todlangweilig)?

    @Erol Bulut: Sie haben das Buch, über das Sie hetzen und herziehen, doch auch ganz offensichtlich nicht gelesen. Also würde ich besser mal den Rand halten.

    Mir ist im übrigen auch völlig unklar, wieso Sarrazin immer als Rassist beschimpft wird. Dass ständige Inzucht in Form von Ehen zwischen Cousin und Cousine, und das über etliche Generationen hinweg, nicht gerade intelligenzfördernd ist (und außerdem zu überproportional vielen Behinderungen führt – über beide Negativergebnisse gibt es inzwischen mehrere Studien, u.a. eine Britische, mit erschreckenden Ergebnissen), ist doch eigentlich hinlänglich bekannt anhand der europäischen Königshäuser, der Pharaonen etc. Nur bei Muslimen darf man nicht darüber reden, da ist das dann rassistisch.
    Und falls sich mal wieder jemand über Sarrazins Worte über das jüdische Gen echauvieren möchte… Er wies zwar immer wieder darauf hin, dass er das aus Studien habe, aber irgendwie nahm das niemand zur Kenntnis. Falls jemand eine dieser Studie lesen möchte, kann er das hier in der Jüdischen Allgemeinen, die ca. 2 Monate vor Sarrazins Auftritten erschien: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637/page/1
    Witzig, dass sich sogar der Zentralrat der Juden über die Sache mit dem „Juden-Gen“ aufregte, wo doch auf deren Website lange Zeit ein Link zu finden war, wo man einen Gentest machen konnte, um feststellen zu lassen, ob und zu wie viel Prozent Jude man ist. Diese Tests werden übrigens nach wie vor angeboten, u.a. auch in Facebook. Wie ist so was möglich, wenn es doch gar kein „jüdisches Gen“ gibt? Selbst der israelische Botschafter wunderte sich daraufhin laut darüber, wie wenig Ahnung deutsche jüdische Funktionäre von jüdischer Geschichte haben.
    Soviel zu Sarrazins „Rassismus“.

    +++Das einzige, was ich gemacht habe, ist den “wissenschaftlichen” Anspruch Sarrazins als das darzustellen, was es ist, völliger Unfug.+++

    Nö Herr Bulut, das haben Sie nicht gemacht. Sie stellen lediglich Behauptungen auf, ohne sie selber zu belegen, und nehmen stattdessen als Beleg diese windige Frau Foroutan, deren „Wissenschaftlichkeit“ ja offenbar an einem Obststand am Nollendorfplatz ergattert wurde. Nehmen Sie dich einfach selber mal ein Kapitel (ich schlage einfach mal Kapitel 8 vor) aus Sarrazins Buch und widerlegen Sie mit Zahlen und Fakten, was er da geschrieben hat. DAS wäre doch mal was.

  12. Sehr schön, dieser Brief an Sarrazin. Das passt genau in das Bild, das ich bisher von Aleviten hatte und das durch das Verhalten der Berliner Gemeinde etwas gestört war.

    Zu Sarrazin: Er hat ein Buch mit wissenschaftlichem Anspruch geschrieben, zitiert jede Menge Fachleute. Deren Forschungsergebnisse werden in der Öffentlichkeit angegriffen, z.B. die Professoren Rost und Rindermann, die nachgewiesen haben, dass 50% – 80% der Intelligenz auf Erbfaktoren beruhen. Diese wissenschaftlich fundierten Ergebnisse werden als Sarrazins Behauptungen angegriffen, die eigentlichen Urheber, Rost und Rindermann, nur sehr selten erwähnt. Offensichtlich haben die meisten Kritiker das Buch selbst nicht gelesen, sondern nur unqualifizierte Kommentare in den Medien.

  13. Dass Intelligenz vererbbar ist, weiß eigentlich jedes Kind, nur wenn es dabei um Muslime geht (bzw. deren Herkunft), dann ist das wieder ein großes Tabu und den Wissenschaftszweig der Genetik scheint es plötzlich nicht mehr zu geben. Oder er müßte abgeschafft werden, weil er rassistisch ist.

  14. Dass Intelligenz vererbbar ist, weiß eigentlich jedes Kind, nur wenn es dabei um Muslime geht (bzw. deren Herkunft), dann ist das wieder ein großes Tabu (…)

    Man könnte diese Debatten günstiger führen, wenn dieser Aspekt der Sarrazinschen Zusammenstellung [1] außen vor bliebe.
    Er ist für die vorgefundenen Probleme wenig relevant bis irrelevant und dem Eingehen auf die wirklichen Probleme stark abträglich.

    Türken, Araber, Perser sowieso und Pakis sind sozusagen schlau. :)

    MFG
    Wb

    [1] Sarrazin referiert Forschungsergebnisse und hat keinen wissenschaftlichen Anspruch, btw: er kritisiert auch nicht direkt den Islam

  15. Was passiert, wenn Sarrazin solche Gesprächsangebote annimmt, hat man ja eindrucksvoll geboten bekommen. Ich frage mich (und nicht nur ich), ob das von den Aleviten nur inszeniert wurde, um ihn vorzuführen. Wenn ja, war das ein gewaltiges Eigentor.

  16. @ Anke Reindl

    Stimmt, bis jetzt war ich auch relativ positiv gegenüber den Aleviten eingestellt, ich haben ihnen sogar die Assad Diktatur verziehen, weil ich mir einredete das man nichts für einen diktatorischen Familienclan kann. Aber wenn schon Gemeinden in Deutschland solche diktatorischen Anwandlungen an den Tag legen, dann scheint der Wurm doch etwas tiefer im Apfel zu sitzen. Was ich den Aleviten zugute halten muss, unsere Eliten sind nicht besser, siehe Wowereits widerwärtige Äußerungen, der ist für mich jetzt der Mobbing-Bürgermeister, und das ist garnicht gut so, bei mir hat es sich Wowereit jetzt vollkommen versch… :-(

  17. @ Anke Reindl

    Nur das ASSAD ein ALAWITE ist und keine Alevite!!!

    ie phonetische Ähnlichkeit führt häufig zur Verwechslung mit den Alawiten …

    Einfach mal Googeln…

  18. Die Verwechselung von Alawiten mit Aleviten dürfte noch ein folgenreiches Thema werden.

    Manch einer googlet nicht erst, sondern sagt einfach Rafida (was natürlich auch falsch ist).

  19. Der Troll von Kreuzberg

    Die Geschichte ist zu gut, um wahr zu sein: Thilo Sarrazin, Deutschlands beliebtester Rassist, will zum ersten Mal in 15 Jahren durch Kreuzberg spazieren und seinen ersten Döner essen, wird aber von einem wütenden Mob* aus einem Restaurant geschmissen.

    Er will auf den Wochenmarkt am Landwehrkanal und Käufer und Verkäufer schimpfen ihn einen Rassisten, er will mit der Alevitischen Gemeinde in einen Dialog eröffnen, und eine Menschenmenge vor dem Gebäude ruft „Hau ab“ während ein Vertreter der Gemeinde eine Erklärung vorliest, warum man sich nicht mit ihm treffen wolle. Sarrazin will den Dialog herstellen und wird niederträchtig verjagt – „wie ein geprügelter Hund“, wird er es selbst beschreiben. Dem Sprechchor vor dem Gemeindehaus knurrt er nur noch ein „Sie bestätigen Vorurteile“ entgegen.

    Dabei wollte er wahrscheinlich auch gar nichts anderes als seine Vorurteile bestätigt wissen. Es ist schon merkwürdig wenn Deutschlands bekanntester Integrationsexperte zuletzt in den 90er Jahren in Kreuzberg war, noch nie am Maybachufer eingekauft und noch nie einen Döner gegessen hat. Offensichtlich hat er den Dialog nicht vorher gesucht, und dass er jetzt, ein Jahr, nachdem sein Buch rauskam, ankommt, spricht nicht wirklich für ehrliche Beweggründe. Dass er auch noch mit einem Kamerateam im Schlepptau ankommt, unterstreicht den Verdacht: Sarrazin will nur provozieren, er ist das, was die Netzwelt einen „Troll“ nennt, jemand der sich provokant äußert, um Aufmerksamkeit zu bekommen und um sich an den entrüsteten Reaktionen zu erfreuen.

    Und nun ist Sarrazin beleidigt, dass die Menschen von Kreuzberg – viele von ihnen fühlen sich von ihm entwürdigt und unter Generalverdacht gestellt – sein ach so großzügiges Gesprächsangebot nicht angenommen haben. Er fühlt sich gemobbt, weist einen jungen Mann zurecht, dass er sich in Deutschland „zu benehmen habe“ und knurrt die Leute an. Wenige Tage später darf er sich in der Springerpresse ausheulen, genauso wie die konservative Journalistin, Güner Balcı, die beteuert, Sarrazin sei gar kein Rassist – die Bildzeitung titelt sogar „Sarrazin von Türken aus Lokal verjagt“.

    Skurril wird das Ganze natürlich, wenn Sarrazin in seinem „geprügelter Hund“-Text auch noch davon schreibt: „Die Tendenz, beleidigt zu reagieren, und der Versuch, beim Gegenüber Schuldgefühle zu wecken, seien in der orientalischen Mentalität und dem islamischen Glauben tief verankert.“ (Gut, hier schiebt er das Necla Kelek in die Schuhe, doch dass er sich die Behauptung zu eigen macht, hat er schon längst bewiesen: Als er im BBC von einer wortgewandten jungen deutschen Frau zur Rede gestellt wurde, warf er ihr vor wegen ihres muslimischen Glaubens die Diskussion zu emotionalisieren – und selbst der BBC-Moderator musste empört nachfragen, ob er das denn ernst meine.) Offensichtlich muss man keine orientalische Mentalität haben, um eine Heulsuse wie Thilo zu sein.

    Doch mit seinem realsatirischen Satz über die orientalische Mentalität und dem Islam liefert Sarrazin eben den Beweis für seine rassistischen Ansichten: Dass es weder den Orient noch orientale Menschen oder eine orientale Mentalität gibt, zeigte schon vor mehr als dreißig Jahren Edward Said. Der Orient umfasst alles zwischen Istanbul und Shanghai, Türken, Araber, Inder, Chinesen – kurz Hunderte Ethnien – alle sind Orientale. Der Orient ist kein wirklicher Ort, sondern die Bühne auf der sich seit Jahrhunderten die märchenhaften Fantasien von Europäern abspielen, ein Ort der Pluderhosen, Zauberlampen, Dschinns und geheimnisvollen Räuberschätzen. Er ist ein Ort sagenumwobenen Reichtums aus einer Zeit als Europa die rückständigste Region der bekannten Welt war.

    Dass Sarrazin behauptet, Menschen würden allein aufgrund ihrer Herkunft aus einem kaum überschaubaren Kontinent eine gleiche Mentalität haben und diese auch beibehalten, ist rassistisch, denn sie spricht Milliarden Menschen den freien Willen zum Handeln, die Intelligenz zur Meinungsbildung und die Fähigkeit zur Veränderung ab. Um Sarrazins Rassismus zu erkennen, muss man sein Buch nicht gelesen haben.

    Was also tun, wenn Sarrazin nach Kreuzberg kommt, nur Ablehnung erfährt und dann schmollt? Sarrazin ist wie ein unreifes Kind, das durch unsinniges Fluchen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte; wie ein Troll, der sich daran erfreut, dass sich Menschen an seinen Provokationen aufreiben. Tun wir, was wir beim fluchenden Kind und beim Internet-Troll auch tun würden: ignorieren und abwarten, dass er sich abreagiert. Tun wir, so formuliert es meine Mutter, was ein Baum tut, wenn ein Schwein sich an ihm kratzt – ignorieren.

    *Ach ja, und das mit dem wütenden Mob stimmt natürlich nicht – auf den Videoaufnahmen bespricht sich Sarrazin mit den Restaurantangestellten und geht dann wieder; auf dem Maybachufer hatte er offenbar auch ganz nette Gespräche und der Vertreter der alevitischen Gemeinde liest einen sehr höflichen, sachlichen Text vor.

  20. “Es ist schon merkwürdig wenn Deutschlands bekanntester Integrationsexperte zuletzt in den 90er Jahren in Kreuzberg war, noch nie am Maybachufer eingekauft und noch nie einen Döner gegessen hat. Offensichtlich hat er den Dialog nicht vorher gesucht”

    Das Hippiefossil am Flußufer erwähnt, warum das so ist; früher er hätte Steine abbekommen. Mit dem Mob ist das schon ein Fortschritt.

  21. Tun wir, was wir beim fluchenden Kind und beim Internet-Troll auch tun würden: ignorieren und abwarten, dass er sich abreagiert.Tun wir, was wir beim fluchenden Kind und beim Internet-Troll auch tun würden: ignorieren und abwarten, dass er sich abreagiert.

    Aber man eliminiert den Andersmeinenden und als Troll empfundenen nicht oder schließt ihn anderweitig aus in zivilisatorisch der Europäischen Aufklärung verpflichteten Gesellschaften.

    Dbzgl. wollen wir uns fitten und zukünftig tolerant sein und ggf. eingegangene Verabredungen auch einhalten und nicht in Pöbelei ummünzen.

    HTH
    Wb

  22. Und mit diesem Mob, steht uns noch einiges im Land bevor!

    Ich finde dabei kommt nicht “Gutes” heraus.

  23. Es ist zu fürchten, dass ein solcher offener Brief ganz und gar nicht zu Verständigung und Toleranz beiträgt.

    Vielmehr zementiert er die ebenso heuchlerische wie dumme Haltung, dass Menschen mit Migrationahintergrund nur dann zu akzeptieren seien, wenn sie eine unterwürfig demütige Pose einnehmen und sei das Gegenüber auch noch so unverschämt rassistisch.

    Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen aus welchem Kulturkreis auch immer ihr stammt: Fallt auf die Illusion euch damit Akzeptanz und Anerkennung verschaffen zu können nicht herein. Alles was ihr damit signalisiert ist eine auf den Ruf bedachte Ängstlichkeit, der früher oder später mit Verachtung oder gar Gewalttätigkeit begegnet wird. Das lehrt leider die deutsche Geschichte.

    Wenn euch also jemand mit pseudowissenschaftlichen Argumenten demütigen und verächtlich machen will haltet nicht auch noch die andere Wange hin, wie es die christliche Sklavenhalterphilosophie verlangt, sondern steht auf und wehrt euch. Ihr bekommt vielleicht ein wenig trügerische Ruhe durch Unterwürfigkeit. Respekt bekommt ihr dadurch nicht.

    Sarrazin verdient eure offenen Türen nicht. Sarrazin willkommen zu heißen heißt all diejenigen beleidigen, die sich ernsthaft um Dialog und Verständigung bemühen, die auch bereit sind zu lernen und nicht allein die Rolle des besserwissenden Lehrmeisters zu spielen und nicht die Probleme vor allem erst mal bei den anderen suchen.

    Anstatt wie das Kaninchen auf die Schlange Sarrazin zu starren schaut euch um, und bestimmt selbst mit wem ihr euch verständigen wollt. Es gibt genügend Menschen in Berlin, die verstehen, dass, wenn die Menschheit leben will auch ein bißchen Deutschland sterben muss, wie auch ein bißchen jeder anderen überheblichen Kultur.

  24. Es gibt genügend Menschen in Berlin, die verstehen, dass, wenn die Menschheit leben will auch ein bißchen Deutschland sterben muss, wie auch ein bißchen jeder anderen überheblichen Kultur.

    Es stirbt ja nicht D, sondern der zivile seit den Zeiten der Aufklärung geübte Umgang. – Ansonsten natürlich Zustimmung: Berlin verrecke! 😉

  25. Wie falsch dieser Geistige Brandstifter und Wegbereiter so manscher Rechter ist hat eine Institution in der BRD sauber raus gearbeitet :
    Es gibt da ein nettes Amt für Statistiken.
    Diese haben Sarrazins Berechnungen , Formeln und algorithmus nachgerechnet :
    Beispiel Bevölkerungswachstum :
    Weil in die Zukunft alles geraten ist ( wie der Wetterbericht) so haben diese Damen und Herren einfach 100 Jahre zurück die Formeln angewendet. Ausgehend im Jahr 1910
    ERGEBNIS = im Jahr 2010 hat Deutschland 220 Millionen Einwohner ! Ja Sarrazin Sie Massenmörder ! was haben Sie mit all diesen Menschen gemacht? Selbst Adolf hat nicht so viele Menschen umgebracht ! Wo liegen die Fehler in Ihren Formeln ?
    Und warum hat Deutschland nur 81 Millionen Einwohner ? !

    Auf Diese berechtigten Fargen hätten Wir überprüfbare Aussagen.
    viel liebe und freundliche und friedliche Grüße
    M. Müller

  26. Hab diesen unheimlich tollen Speichelleckerartikel ja gerade jetzt erst gesehen, toll!

    DU als Alevitin sprichst für alle?!

    Welches Recht nimmst du dir raus? Und ja, es ist richtig das Aleviten generell integrierter sind, da Sie einen liberaleren Weg zu Ihrer Religion gefunden haben und GERADE DESWEGEN haben alle die sich gegen Sarrazin gestellt haben, Beifall vedient.
    Weil sie sich nicht haben instrumentalisieren von der Antihaltung, sich nicht haben diferenzieren lassen und ihm einfach zu verstehen gegeben haben: “Ich find dich scheisse.”

    Ein hoch auf diese Aleviten der Berliner Gemeinde. Die haben sich nicht freundlich verhalten? Die haben sich ehrlich verhalten und das ist das wichtigste Verhaltensmuster was man nur haben kann.

  27. Was für eine Jämmerlichkeit der Aleviten, sich so in der deutschen Bevölkerung prophilieren zu wollen. Sorry, aber bei so einem Artikel muss ich mich übergeben. Ihr Aleviten mit eurer “es wir sin’ nisch wie die anderen Türken so Opfa ya”-Mentalität, erinnert mich immer wieder an die Schwarzen in den USA, die sich den Weißen anbiedern und von den anderen Schwarzen Hausneger genannt wurden .
    Wie ihr uns Sunniten in den Rücken fallt, ist einfach nur erbärmlich! Auch wir schätzen Yunus Emre, Hadschi Bektasch- Veli und auch wir glauben an einen Gott. Sucht die Nähe bei uns, statt bei Leuten die über den Propheten oder Ali auf unterstem Niveau herziehen.
    Achja, komischerweise sind die meißten Assozialen türken die ich flüchtig kenne alevitisch. Passt irgendwie so gar nicht in Konzept von “Toleranz, Humanismus etc.”. Genau das Gleiche m

  28. Das nenne ich mal sich “wie eine Fahne im Wind drehen”…kann “Türke” nur zustimmen, diese Anbiederung ist ja gradezu widerlich! Mit jemanden wie Thilo Sarrazin, der ein unfassbar krudes, absurdes & menschenverachtendes Weltbild hat, bedarf es keinen Dialog. Schon seine ganze Haltung & Körprersprache während seines Aufenthaltes sprachen Bände. “Türke” hat recht, ihr benehmt euch wie “Onkel Toms” (so nennt man in den USA Schwarze, die sich mit aller Gewalt Weißen unterwerfen und anpassen,um akzeptiert zu werden), erbärmlich und ein Armutszeugnis!!! Ach ja, und in noch einem Punkt muss ich “Türke” leider zustimmen, die wirklich gestörten Familienverhältnisse habe ich bisher auch vorwiegend bei alevitischen, als bei sunnitischen Familien gesehen..Ich war so stolz, als ich den Protest der Aleviten sah, das gab mir ein Gefühl von Zusammenhalt und dann kommt jetzt so ein offener Brief..”Humanistische Grüße,” lächerlich-plakativer gehts nicht mehr, oder? Cigdem du bist eine Schande, tut mir leid, wenn ich das so direkt sage, aber ich pendele hier grade zwischen Wut, Entäuschung und enormen Ekel. Lasst euch nur ins Gesicht spucken und sagt brav danke. Ich lade Sarrazin mal hier nach Bayern ein, dann soll er mal sehen wie es hier im konservativen Bayern ist, als Deutsch-Türke aufzuwachsen. THATS THE HALL OF SHAME: Eser Polat, Sait Icboyun, Engin Sanli, Ali Yildiz, Cigdem Toprak, Tayfun Gücer, Kemal Abuska, Manolya Yalcin, Fatma Dündar, Derya Bas, Can Sener, Gonca Sener, Sengül Öktem, Aysin Soydan, Deniz Turhan, Diren Erdogan, Yasemin Karakas, Salman Niwrad

  29. Ich bin über soviel Charakter- und Rückradlosigkeit so entäuscht, dass ich euch nochmal die Frage stellen muss – Habt ihr einen FUNKEN Selbstachtung?

  30. Serdar mein Bruder, ich kann dir nur zustimmen! Sehr guter Satz: “Ein hoch auf diese Aleviten der Berliner Gemeinde. Die haben sich nicht freundlich verhalten? Die haben sich ehrlich verhalten und das ist das wichtigste Verhaltensmuster was man nur haben kann.”

  31. @Anke Reindl & Hermann Gebhardt: Selten so gelacht, danke! Ihnen beide lege ich Sarrazins “souveränen” Auftritt beim Beckmann nahe – Ranga Yogeshwar hat Herrn Sarrazin schön plausibel erklärt warum sein Buch aus wissentschaftlicher Hinsicht absoluter Nonsens und vor allem inhaltlich falsch ist. Das einzig Wahre an diesem Buch waren wahrscheinlich die Statistiken. Aber irgendwie muss man ja ein bisschen verrückte Rassen-Thesen in den rechtskonservativen Mob streuen um sein Buck zu verkaufen, Zitat Sarrazin: “”Jetzt bin ich erstmal dabei, die Auflage zu steigern”” Und der rechtskonservative Mob hängt an seinen Lippen. Und dann sind wir auch nicht mehr von anderen verrückten Rassentheorien entfernt, die schon mal in D die Runde gemacht haben, so in den 30er uns 40ern

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